Meine Bachelorarbeit besteht aus einem Konzept für ein fiktives Restaurant: Pepeke bedeutet in der Sprache der Maori so viel wie „Insekt“.
Das Pepeke ist anders. Es ist umweltfreundlicher, gesünder, aufregender und hat unter anderen exotischen Gerichten vor allem Insekten auf der Speisekarte. Doch obwohl es dieses Restaurant noch gar nicht gibt, hat es schon Potential: Hohe Nährwerte, ein vorbildlicher biologischer Fußabdruck und zudem viele Geschmacksvariationen machen Insekten zu einem Superfood. Die letzte große Hürde hier in Europa ist letztlich ein Image-Problem: Insekten gelten als ekelig, im besten Fall als faszinierend, aber sicher nicht als lecker. Das wird das Pepeke ändern.
Nach Meinungen von Ernährungswissenschaftlern kann das „Problem“ der Insekten umgangen werden, indem sie im Essen nicht sichtbar sind. Ein Beispiel hierfür sind Nudeln aus Insektenmehl. Der optische „Ekel-Faktor“ entfällt und die Hemmschwelle sinkt. Das Pepeke bietet für jeden Gast ein passendes Gericht; mit oder ohne Insekten, sichtbar oder versteckt.
Diese These möchte ich in meine Gestaltung übernehmen. Abstrakte, klare und geordnete Formen lassen das Krabbelige verschwinden, das uns suspekt ist. Unterstützend wirken Appetit anregende Texte und Fotografien, die dem Betrachter „das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen“. Die Produkte werden nicht mit den Insekten sondern mit ihrem überzeugenden Geschmack verbunden. Ein Gericht zu bestellen wird vielmehr zu einem exotisches Erlebnis.
Fast 20% der Weltbevölkerung verzehren bereits Insekten und auch in der europäischen Gesellschaft entsteht langsam ein Trend. Werden die Menschen ihre Abneigung überwinden? Die Zukunft wird es zeigen und das Pepeke wird einen Teil dazu beitragen.


My bachelor thesis consists of a concept for a fictitious restaurant: Pepeke means "insect" in the Maori language. The Pepeke is different. It is more environmentally friendly, healthier, more exciting and has among other exotic dishes especially insects on the menu. But although this restaurant does not yet exist, there is already potential: high nutritional values, an exemplary biological footprint and many different flavours make insects a superfood. The last major hurdle here in Europe is ultimately an image problem: insects are considered disgusting, at best fascinating, but certainly not delicious. This will change the Pepeke.
According to nutritionists, the "problem" of insects can be circumvented by not being visible in food. An example of this is pasta made from insect flour. The optical "disgust factor" is eliminated and the inhibition threshold sinks. The Pepeke offers a suitable dish for every guest; with or without insects, visible or hidden.

I would like to incorporate this thesis into my design. Abstract, clear and orderly forms make the crawly things that are suspect to us disappear. Appetite is supported by stimulating texts and photographs that "let the viewer's mouth water up'. The products are not associated with the insects but with their convincing taste. Ordering a dish becomes rather an exotic experience.

Almost 20% of the world's population is already eating insects and a trend is slowly emerging in European society. Will people overcome their dislike? The future will show and the Pepeke will play a part in it.


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